SV Salamander Kornwestheim Einrad
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Ein Meister und Fünf Vizemeister-Titel für die Einradfahrer des SVK

SVK Einrad Staffel Mini Salamander

Jens Feurer wird Meister im Einbeinfahren bei der Zuffenhäuser Meisterschaft

Allen Grund zu jubeln hatten die 12 Starter des SVK bei der 10. Internationalen Zuffenhäuser Meisterschaft im Einrad-Rennen. Die Veranstaltung begann am Freitag, den 02. Oktober mit den 10km- und 5km-Rennen „Rund um die Schlotwiese“. Bei strahlendem Sonnenschein drehten die Sportler ihre Runden durch den Wald. Mit idealen Wetterbedingenungen ging es auch am Samstag weiter. An diesem Tag wurden die Disziplingen 100m, 400m, Einbein, Radlauf, Coasting, und IUF-Slalom ausgetragen. Am Sonntag waren bei nasskaltem Wetter nur noch die 800m- und Staffel-Rennen auf der Tartanbahn angesagt. Die Langsamfahrdisziplinen fanden in der Halle statt.

Den krönenden Abschluß für die Kornwestheimer bildete das Staffelrennen am Sonntag. Unter widrigen Bedingungen, nasse und mit Blättern beschmutzte Fahrbahn, trotzen sie den Umständen und eroberten sich Podestplätze. Die schnelle Konkurrenz aus dem hohen Norden machte es der Mini-Salamander-Staffel mit Sina Prinz, Yasemin Tetik, Chiara Gualtieri und Julia Schock nicht leicht. Die Nachwuchsfahrer errangen den dritten Platz. Für die erst zehnjährige Julia war dies schon die fünfte Bronzemedaille in diesem Wettkampf. Weitere Medaillen hatte sie schon in den Disziplinen 5km, 400m, 800m und Slalom gesammelt. Bei 100m und Einbein erreichte sie den vierten Platz.

Auch für die 13jährige Yasemin gab es zwei weitere Medaillen: Silber bei Langsam Vorwärts und Bronze bei Langsam Rückwärts. Einen Pokal für den dritten Platz in der Gesamtwertung und die Goldmedaille in der Alterswertung in der Disziplin Langsam Vorwärts gab es für die 14jährige Sina.

Mit einer Spitzenzeit von 58,80 Sekunden kamen die „Großen“: Valerie Fürst, Patrizia Fürst, Hanna Jung und Jens Feurer, als schnellste Staffel ins Ziel. Valerie konnte noch vier weitere Medaillen mit nach Hause nehmen: einmal Bronze in Radlauf, zweimal Silber in 100m und Einbein sowie Gold beim IUF-Slalom. Patrizia errang Platz 2 in den Altersklassenwertungen von 100m und Einbein. In Einbein erkämpfte sie sich beim Finalrennen den 4ten Platz und im Finale des IUF-Slaloms wurde sie 6te. Einen Pokal in Silber durfte sie in der Disziplin 100m entgegennehmen. Gleich sechs Medaillen und einen Pokal erhielt Hanna in dieser Meisterschaft. Jeweils eine Bronzemedaille in den Disziplinen IUF-Slalom, Einbein und Radlauf, Silber in den Disziplinen 400m und Langsam Vorwärts sowie Gold beim 800m-Rennen. Spannend wurde es im Finalrennen beim IUF-Slalom, die Gegnerinnen, Miriam Lips, Lisa-Marie Hanny, Valerie Fürst und Hanna Jung schenkten sich nichts. Die Schweizerin Miriam Lips fuhr mit deutlichem Abstand auf Platz 1, Hanna mit einer Zeit von 19,14sec. auf Platz 3 und Valerie eroberte sich mit einer Zeit von 19,33sec. den vierten Platz. Der dreiundzwanzigjährige Jens Feurer hatte mit einem harten Gegner zu kämpfen. Der siebzehnjährige mehrfache Weltmeister Noah Leber beanspruchte in der Altersklasse der unter Dreißigjährigen die Goldmedaillen für sich, so dass Jens sich mit dem Satz Silbermedallien begnügen musste, Im Finalrennen fuhr Jens zwar sehr gute Zeiten Noah hatte aber in 100m und 400m eindeutig die Nase vorn. Etwas Abwechslung gab es dann beim Finale im Einbein-Rennen, Noah hatte einen schlechten Start, Jens konnte seinen Vorsprung ins Ziel retten und den Meistertitel mit nach Hause nehmen.

Die sechzehnjährige Sonja Buß hatte in der Staffel das große Los gezogen. Sie durfte in der Mannschaft von Noah starten. Dieser bunte Mix aus Württemberg, Bayern und Schweiz fuhr auf Platz drei.

Ganz ohne Medaillen gingen lediglich die drei Nachwuchsfahrerinnen Jana Poster (11 Jahre), Sera Irion (12 Jahre) und Charlotte Ryll (11 Jahre) nach Hause. Sie konnten sich gegen die wettkampfstarken Fahrerinnen aus Norddeutschland in der Altersklasse U13 noch nicht durchsetzen.

Insgesamt sammelten die SVKler 10 Bronzemedaillen, 13 Silbermedaillen, 3 Goldmedaillen sowie einen Pokal für den dritten Platz, wurden fünfmal Vizemeister und holten einen Meistertitel in diesem abwechslungsreichen Wettkampf.